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Bergauf ... Bergab ... Urlaub im Ostallgäu

Mitte September ... Endlich Urlaub! Was hatte ich mir den herbei gesehnt. Einfach Zeit mit den Liebsten verbringen. Und das vier Wochen lang.

Urlaubsziel war das Ostallgäu. Dorthin, wo ich als Kind selber mit meinen Eltern hingefahren bin. Letztes Jahr hatten wir dort einen wundervollen Spätsommer erlebt. Das sollte dieses Mal etwas anders werden. Von schneebedeckten Bergen, bis hin zu T-Shirt-Wetter und leider auch viel Regen, hatten wir alles dabei. Davon ließen wir uns die Laune aber nicht verderben und hatten eine tolle Zeit. Womit wir uns so die Zeit vertrieben lest ihr hier:

Über den Bäumen ... Walderlebniszentrum Füssen Ziegelwies

Eines der ersten Ziele war der Baumkronenweg in der Ziegelwies bei Füssen. 

Es hat und so gut gefallen, dass wir sogar zweimal dort waren. Neben dem Baumkronenweg kann man nämlich auch noch den Auwaldpfad und den Bergwaldpfad erkunden.   

Der Baumkronenweg führt über einen 480 Meter langen und 21 Meter hohen Weg. Auf dem Weg kann man die Grenze passieren und dabei den schönen Ausblick über den Baumkronen genießen.

Auf dem 1,5 km langen Auwaldpfad gibt es für die Kinder viel zu entdecken. Am besten mit Gummistiefel und Matschanzug. Hier darf gepanscht und gematscht werden. Man kann entdecken wie ein Staudamm funktioniert oder sich mit einem Floß über den Bach ziehen. Nasse Füße inklusive ;-)

Wenn man noch ein bisschen länger unterwegs sein möchte, kann man ohne weiteres einen Abstecher zum Lechfall machen.

Leider haben wir den Bergwaldpfad nicht mehr geschafft. Ein Grund mehr ein drittes Mal wieder zu kommen ;-)


Tegelberg

Endlich - strahlend blauer Himmel! Nichts wie rauf auf den Berg!

Mit der Gondel ging es auf den Tegelberg. Oben angekommen kam Mausebär in die Kiepe und los ging unsere Tour. Zum Glück hatten wir mit der Trage Zuhause geübt. Zuerst noch gehasst, fand unser Mausebär die Trage mittlerweile so gemütlich, dass sie regelmäßig nach fünf Minuten darin einschlief. So konnten wir den Ausblick in aller Ruhe genießen.

Gegen Mittag hatte der Sonnenschein dann auch die Fallschirmspringer auf den Berg gerufen und wir beobachteten gespannt wie sie in die Lüfte flogen. 

Wieder unten am Parkplatz angekommen erwartete uns noch ein großer Spielplatz, der keine Kinderwünsche offen ließ. 



Märchenwald

Abtauchen in eine Märchenwelt  - Vom Froschkönig, über Hensel und Gretel bis hin zum gestiefelten Kater und anschließend mit der Märchenbahn zu den sieben Zwergen ins Bergwerk fahren. Hier werden Kinderträume wahr und Kinderaugen groß.

 

Mit viel Liebe zum Detail wird der über 50 Jahre alte Märchenwald betrieben. Erst waren wir uns gar nicht sicher, ob wir die ca. 35 Kilometer von Füssen nach Schongau fahren sollten. Aber am Ende waren wir uns sicher, das war die beste Entscheidung des Tages gewesen. 

Die Märchenbuden werden auf Knopfdruck zum Leben erweckt. Neben einem Wildgehege können die Schafe und Ziegen aus der Hand gefüttert werden. Mehrere Spielplätze laden zum toben und auspowern ein. 

Nachdem wir die Märchenbuden erkundet hatten und das Tierfutter verfüttert war, stärkten wir uns anschließend im parkeigenen Lokal.  


Allgäuer Schmetterling-Erlebniswelt

An einem Regentag fuhren wir in die Allgäuer Schmetterling-Erlebniswelt nach Pfronten. Das Tropenklima war genau das, was wir bei dem Schmuddelwetter gebraucht hatten und es dauerte nicht lange, da landeten auch schon die ersten Schmetterlinge auf unseren Armen.

Nicht alle Schmetterlinge zeigten sich sofort. Oftmals musste man sie in den Tropenpflanzen suchen. Neben den Schmetterlingen gab es auch noch Schildkröten und Leguane zu sehen. 

Ein schönes Ausflugsziel für Regentage. 


Highline 179

Eine schwindeleregende Attraktion hatten wir uns schon Zuhause rausgesucht. Die Hängebrücke in Reutte. 

Vom Parkplatz aus geht es mit einer guten Steigung hoch zur Burgruine Ehrenberg. Die Beschreibung der Infotafeln war maßlos untertrieben. Zum Glück musste ich nicht die Rückentrage schleppen, denn auch ohne war ich oben ganz schön außer Puste. Meine Kondition ist auf jeden Fall noch ausbaufähig!

Als ich die ca. 400m lange und 115m hohe Hängebrücke aus der Nähe sah wurde mir schon ganz schön mulmig. Auf der Hängebrücke dann noch mehr ... Das Lochblech machte es nicht besser. Das Schwanken wurde von Meter zu Meter mehr und ich glaube man hat mir mein Unbehagen angesehen. Denn jeder der mir entgegen kam, guckte mich irgendwie mitleidig an :-D 

Die Aussicht war fantastisch und ließ mich die Höhe kurzzeitig vergessen. Einmal die Brücke hoch und runter und ich war froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. 


Seen und Kühe wohin das Auge reicht

Der Plansee
Der Plansee

Neben den größeren Ausflügen verbrachten wir auch viel Zeit mit gemütlichen Spaziergängen an den vielen Seen und auf tollen Spielplätzen rund um unsere Pension. Egal ob am Hopfensee, Weissensee, Alatsee, Alpsee, Plansee oder Forggensee. 

 

Und auch der tägliche Kuhbesuch durfte nicht auf unsere To-Do-Liste fehlen ;-) 


Eichhörnchenwald Fischen

Unsere Geduld wurde belohnt ... ein Eichhörnchen hat dann doch noch aus der Hand gefressen. Für unseren Mausebär ein Highlight!
Unsere Geduld wurde belohnt ... ein Eichhörnchen hat dann doch noch aus der Hand gefressen. Für unseren Mausebär ein Highlight!
Nicht nur die Eichhörnchen lauern auf die Erdnüsse.
Nicht nur die Eichhörnchen lauern auf die Erdnüsse.

Bevor es für uns wieder nach Hause gehen sollte, wollten wir auf jeden Fall noch die Eichhörnchen im Eichhörnchenwald bei Fischen füttern. 

Ein kleines Waldstück in Fischen, bei Oberstdorf, indem es nur so wimmeln soll vor "Oachkatzl".  Nur leider hatten wir nicht so viel Glück, die kleinen Tierchen zu Gesicht zu bekommen. Wenn sich eins näherte, war es meist begleitet von unzähligen Krähen, die auch ein Auge auf die Erdnüsse geworfen hatten. Zwischenzeitlich fühlten wir uns wie in Hitchkocks "Die Vögel". Das war den Eichhörnchen auch nicht so ganz geheuer und so waren sie meistens genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen waren. 

  

Aber wir gaben nicht auf und sollten für unsere Geduld auch belohnt werden. 



Fazit

Fazit ist, ich hätte noch länger da bleiben können. Es ist einfach die pure Erholung dort.  Aber jeder Urlaub geht einmal zu Ende und man freut sich ja schon ein bisschen auf Zuhause. 

Wir hatten auch allen Grund gerne nach Hause zu kommen, denn uns erwartete das lang ersehnte Familienbett. Dazu gibt es in nächster Zeit bestimmt auch einen Blogbeitrag.

Jetzt aber erst einmal SERVUS!


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Kommentare: 1
  • #1

    Janina (Dienstag, 09 Januar 2018 21:10)

    Das hört sich ja wirklich nach einem traumhaften Urlaub an!
    Bin gespannt auf den Artikel zum Familienbett :-)
    LG
    Janina von Rabenkind&Lausebengel