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Das Ende der Elternzeit naht

Dich begleiten dürfen, auf deinem Weg, ist das größte Glück auf Erden für mich.
Dich begleiten dürfen, auf deinem Weg, ist das größte Glück auf Erden für mich.

Zwei Jahre Elternzeit ... wo sind die nur hin? In gut 1 Monaten sind sie für mich vorbei. Hier ein kleiner Rückblick, aber auch ein Blick nach vorne in die Zukunft.

Ich kann mich wirklich nicht beschweren. Aufgrund der Gefahrenbeurteilung wurde ich direkt zu Beginn meiner Schwangerschaft aus dem Job geschrieben. Demnach war ich über 2 1/2 Jahre Zuhause. Die 8 Monate Schwangerschaft Zuhause habe ich genossen. Als es von heute auf morgen hieß, dass ich Zuhause bin war mir schon etwas anders. Was sollte ich mit der ganzen Zeit anfangen? Sonst war ich von morgens 8Uhr bis ca. 18Uhr abends arbeiten. Die anderen Termine wurden drum rum geplant. 

Aber Langeweile hatte ich eigentlich die komplette  Zeit über nicht. Ich kann aber auch gut Zeit alleine verbringen. Und das musste ich auch, denn zu der Zeit wo ich jetzt Zuhause war, waren ja alle anderen Arbeiten. 

Die ersten zwei Monate nach der Geburt hatte mein Mann auch Elternzeit. Da die Anfangszeit etwas schwierig war, war ich heilfroh, dass er da war. Er hat mir in der Zeit so sehr geholfen, dass kann man gar nicht wieder gut machen. 

Durch die Elternzeit hatten wir die Möglichkeit auch einige Aktivitäten zu Besuchen.

Zuerst nahmen wir an einem PEKIP - Kurs Teil. Dort durfte ich zwei tolle neue Freundinnen kennen lernen. Mein Mann besuchte einen Babymassagekurs und als unser Mausebär etwas älter war ging es zum Kinderturnen und seit einiger Zeit auch in die Musikschule zum "Musikgarten".

Die Elternzeit habe ich sehr genossen. Ich versuche wirklich jeden Augenblick mit unserem Mausebär in mich aufzusaugen. 

So schön die Zeit auch war, freue ich mich auch wieder auf die Aufgaben in meinem Job. Auf das nicht Mama sein, sondern die Logopädin, die anderen Menschen hilft. 

Ein wahrer Spruch, der heut zu Tage viel zu selten umgesetzt wird. Er beschreibt aber meinen Vorsatz, neben der Arbeit aber auch noch genügend Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu haben.
Ein wahrer Spruch, der heut zu Tage viel zu selten umgesetzt wird. Er beschreibt aber meinen Vorsatz, neben der Arbeit aber auch noch genügend Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu haben.

 

 

Zunächst fange ich auf 450€ Basis an, da unser Mausebär ja erst (wenn wir Glück haben) ab Sommer in den Kindergarten geht. Das heißt, ich bin einen Nachmittag in der Woche weg. In der Zeit ist die Kleine bei meinen Eltern, bis der Papa von der Arbeit kommt. Erst mit Aussicht auf einen Kindergartenplatz werde ich anfangen die Stunden auf zu stocken. Zum Glück ist das in meinem Job so flexibel möglich. Wofür ich wirklich sehr dankbar bin.

 

Damit ich nicht mehr die 45Minuten Fahrtzeit zu meiner Arbeitsstelle habe, habe ich diese gewechselt und werde dann im April in einer neuen Praxis anfangen. 

So sehr ich mich auf die Arbeit freue, schwingt doch ein bisschen Wehmut mit. Wo sind die zwei Jahre seit der Geburt hin.

Die Zeit vergeht viel zu schnell und manchmal habe ich das Gefühl den jetzigen Moment gar nicht genug auskosten zu können. Kennt ihr das? Man nimmt sich vor die Entwicklung seines Kindes zu begleiten und und jeden neuen Schritt zu genießen, aber manchmal wacht man auf und denkt wo kann sie das denn schon wieder her? Hab ich was verpasst? 

Ich freu mich auf die kommende Zeit und werde euch nach Wiedereinstieg berichten wie es gelaufen ist! 

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