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Renovierung des Kinderzimmers

Vor ein paar Wochen hieß es bei uns aus dem Babyzimmer machen wir ein Kinderzimmer. Denn aus unserem kleinen Baby von vor fast zwei Jahren ist mittlerweile ein aufgewecktes, süßes Kleinkind geworden, die es faustdick hinter den Ohren hat. 

Ich liebe es Möbel hin und her zu schieben, die Deko zu verändern und dem Raum ein neues Gesicht zu geben. Dementsprechend freute ich mich sehr darauf endlich loslegen zu können. Zuvor hieß es aber überlegen welche Wandfarbe, wie wollen wir die Möbel verschieben und wo finde ich neue Deko?  

An Inspiration mangelt es heut zu Tage ja kaum. Egal ob auf Instagramprofilen, in Zeitschriften oder im Netz. Ideen findet man überall.  

 

Als die Deko gefunden und die Wandfarbe gekauft war, brauchten wir nur noch ein Wochenenden, an dem Mausebär bei ihrer Oma schlafen konnte. Der Termin stand und schneller als uns lieb war zog das Chaos ein.

 

Zunächst bauten wir die Wickelkommode zu einer normalen Kommode um. Die kleine Maus ist zwar noch nicht trocken, aber für die Wickelkommode mittlerweile viel zu groß. Wir wickeln schon seit längerem auf dem Teppich, da dies auch viel sicherer ist für den kleinen Zappelphillip.  

 

Nachdem endlich das ganze Spielzeug raus geschafft war ging es ans Möbelrücken. 


Die ehemalige Wickelkommode wanderte an die linke Wand unter die Schräge. Die Malm-Kommode, die vorher dort ihren Platz hatte stellten wir direkt links neben die Tür. Die Bedenken zuvor, dass das Zimmer dadurch kleiner wirken würde bestätigten sich nicht. Und es gefiel uns schonmal ganz gut. 


Die Wand war frei und so konnten wir nach dem Abkleben (ich hasse es, aber es erspart einem hinterher wirklich Arbeit) die Wand einmal weiß vorstreichen. 

Am nächsten Morgen ging es weiter. Die weiße Farbe war getrocknet und so konnten wir mit den Vorbereitungen für den Farbanstrich loslegen. 

Es hieß mal wieder abkleben. Juchu. 

Dieses mal klebten wir mit dem Klebeband einen Rahmen um das Feld, welches dann in blau gestrichen werden sollte, um eine Wandeinfassung herzustellen. 

Als der "Rahmen" abgeklebt war, strich ich mit weißer Farbe einmal die Innenkanten des Klebebands. So verhindert man Farbe darunter läuft und man erhält eine scharfe Kante. 

Die weiße Farbe ließ ich leicht antrocknen, bevor es an die Fläche ging. Als die Fläche komplett blau war, zog ich das Klebeband noch mit feuchter Farbe ab, um das Abplatzen getrockneter Farbe zu verhindern. 


Dann ging es ans aufräumen und dekorieren. Das Kinderbett erhielt wieder einen Platz im neuen Zimmer. Wir haben zwar immer noch das Familienbett aber in Zukunft versuchen wir den Mittagsschlaf im eigenen Bett zu machen. 

Nachdem die Wandfarbe richtig durchgetrocknet ist, kamen noch die Wandtattos an die Wand. 

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